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Zeitungsbericht vom 6. Mai 2004 WAZ
Bevor Papa Clowni den Kindern verrät, was er alles für Überraschungen mitgebracht hat, müssen sich die Knirpse erst mal ihre Ohren gewaschen haben, damit sie denen dann auch trauen können. Also fordert Papa Clowni seine kleinen Verehrer auf, mit dem hochgereckten Finger in den Wolken zu bohren solange, bis das Wasser angezapft ist und man keine Trockenübungen mehr machen muss, um sich die Lauscher sauberzuspülen. Längst hat es sich herumgesprochen, dass in Duisburg nun ein richtiger Clowni zu Hause ist, ein ganz besonderer obendrein. Eben keiner der nur faxen macht, sondern einer, dem die Kinder höchstpersönlich die Nase anmalen dürfen, dessen Rauschebart zur Spielwiese wird und dessen Fliege ganz schnell den Besitzer wechseln kann. Niemand braucht da ewig in einer Warteschlange anzustehen, um von irgendwelchen Pappnasen nach vorgeschriebenem Muster professionell geschminkt zu werden - für die Knirpse ist es viel aufregender, wenn sie sich gegenseitig bepinseln dürfen oder gar eine Mutter mal kurz ihr Gesicht verlieren muss.
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