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Was ist ISDN ?
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ISDN bedeutet Integrated Services Digital Network, also diensteintegrierendes, digitales Telekommunikationsnetz. Moderne
Telekommunikation ist längst nicht mehr nur Telefonieren. Mit dem PC im Internet surfen, per E-Mail fragen, wie es dem Sohn in Washington beim Studium geht, ein Fax ins Büro senden, Homebanking oder auch
Teleshopping - die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation erschließen weltweit immer mehr interessante Angebote. Und für jedes mehr bietet das ISDN eine komfortable und preisgünstige Alternative.
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Vorteile von ISDN
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Als digitales Medium weist das ISDN gegenüber dem herkömmlichen analogen Telefonnetz viele wesentliche Vorzüge auf. Während
das analoge Netz nur begrenzte Übertragungsraten bereitstellt, bringt das ISDN auf jedem der beiden zur Verfügung stehenden B-Kanäle eine Übertragungsleistung von 64KBit/s. In der Praxis bedeutet das extrem
schnellen Verbindungsaufbau und kurze Übertragungszeiten auch für so umfangreiche Daten, wie sie beispielsweise beim Versenden von Bildinformationen anfallen. Das ISDN stellt erstmals sämtliche
Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax, Daten- und Bildübertragung in nur einem Netz bereit. Bei der aktuellen Tarifstruktur, nach der die Telekom heute ihre Gebühren berechnet, ist Schnelligkeit ein
entscheidender Faktor, um die anfallenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus bietet das ISDN durch die Integration sämtlicher Dienste einfaches Handling und umfassenden Benutzerkomfort.
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Die Anschlußarten
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Die Technik ist ganz einfach: An die zwei Drähte Ihres bisherigen Telefonanschlusses wird ein Netzabschlußgerät (NT), die
Anschlußeinrichtung mit zwei ISDN- Steckdosen (IAE), angeschaltet. Damit stehen zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) für die Datenübertragung mit einer Leistung von 64 KBit/s und ein D-Kanal an Ihrem ISDN-Basisanschluß zur
Verfügung. Über den D-Kanal wird der Versand der Daten gesteuert. In Europa ist das standardisierte ISDN-Protokoll Euro-ISDN im Einsatz. Es basiert auf dem DSS 1 - Protokoll (Digital Subscriber Signalizing System
1), das für Verbindungsaufbau und -steuerung verantwortlich ist.
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a/b-Schnittstelle
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Analoge Schnittstelle. Herkömmliche Endgeräte (Telefone, Modems, Fax G3 usw.) können nur über eine a/b-Schnittstelle am
ISDN-Anschluß betrieben werden.
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Anklopfen
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Erfolgt während eines Gespräches ein weiterer Anruf, so wird dieser durch einen Anklopfton signalisiert. Daraufhin kann man
das momentane Gespräch beenden oder rückfragen bzw. makeln.
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Anklopfschutz
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Der Anklopfton kann unterbunden werden. Dies empfiehlt sich z.B. bei Faxgeräten, damit der Ton die Datenübertragung nicht
beeinträchtigt oder bei aktiver Rufumleitung bei Besetzt.
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Anlagenanschluß
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Der ISDN-Basisanschluß wird von der Telekom in zwei Varianten zur Verfügung gestellt: Als Anlagen- und Mehrgeräteanschluß.
Der Anlagenanschluß ist speziell für den Anschluß einer ISDN-Telefonanlage vorgesehen. Sie erhalten eine Anlagenrufnummer, die sog. Rumpfnummer und einen Rufnummernblock, an die die Nummer der Nebenstelle angehängt
wird. So kann ein Anrufer direkt zur Nebenstelle durchwählen.
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Basisanschluß
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Auch ISDN-Basisanschluß (S0-Schnittstelle). Anschlußvariante des ISDN-Anschlusses. Ausgelegt für private und kleinere
geschäftliche Anwendungen. Stellt zwei B-Kanäle für die Übertragung - entsprechend zwei Amtsleitungen - zur Verfügung und einen D-Kanal für die Steuerung. Verfügbar als Mehrgeräte- oder Anlagenanschluß.
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B-Kanal
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Die B-Kanäle sind die eigentlichen Nutzkanäle, in denen alle zu übertragenen Daten transportiert werden.
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CAPI
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Common ISDN API., Standard-Schnittstelle von ISDN-Adaptern als Standard 1.1 A und 2.0 verfügbar..
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Dienstekennung
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An einen Mehrgeräteanschluß angeschaltete Telefone, ISDN- Faxgeräte und ISDN-PC-Adapter werden über die Dienstekennung
eindeutig identifiziert. Damit ist sichergestellt, daß kein Telefon einen ISDN-Adapter anrufen kann.
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D-Kanal
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Über diesen Kanal werden alle Steuersignale geschickt, die für den Verbindungsaufbau-, -verlauf und -abbau benötigt werden.
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D-Kanal-Protokoll
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Protokoll für die Steuerung der ISDN-Verbindung. In Deutschland wird das Euro-ISDN-Protokoll (DSS1) für Neuanschlüsse
verwendet. Das nationale Protokoll 1TR6 wird schrittweise abgelöst.
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DSS1
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D-Kanal-Protokoll für Europa, in Deutschland seit 1993 verfügbar. Es können nur Endgeräte am S0-Bus verwendet werden, die
dieses Protokoll unterstützen.
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Flash-Taste
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Die Flash-Taste ist eine Funktionstaste an Ihrem Telefon. Sie ist meistens durch einen Punkt oder ein "R"
gekennzeichnet. Mit der Flash-Taste führen Sie verschiedene Funktionen aus, z.B. Makeln und Vermitteln. Telefone mit Impulswahlverfahren (IWV) besitzen diese Taste nicht.
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Konferenzschaltung
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Mehrfachverbindungen mit drei Gesprächspartnern. Alle an der Verbindung beteiligten Personen können miteinander
telefonieren.
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Makeln
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Hin- und Herschalten zwischen zwei Telefongesprächen. Sie können so z.B. mit zwei Geschäftspartnern parallel verhandeln.
Der jeweils gehaltene Teilnehmer hört den Halteton oder Wartemusik.
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MSN
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Multiple Subscriber Number. Bei einem Euro-ISDN-Anschluss erhält der Teilnehmer mehrere vollständige Rufnummern (MSN),
die er an verschiedene Endgeräte am ISDN-Anschluss vergeben kann. Im ISDN können bis zu 10 Mehrfachrufnummern einem Mehrgeräte-Basisanschluß zugeordnet werden. Beim Standard- oder Komfortanschluß sind 3 MSN im
Grundpreis enthalten.
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NTBA
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Network-Terminator / Netzabschluß des ISDN-Netzes in Ihrem Haus. Er wird von der Telefongesellschaft bereitgestellt.
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RJ-45-Anschluss
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Anschluss, der hauptsächlich für ISDN-Endgeräte verwendet wird. Die Stecker ähneln dem RJ-11-Stecker, sind aber größer.
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Rückfrage
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Wenn Sie ein Telefongespräch führen, können Sie dieses halten, um mit einer Person an einem anderen internen Apparat,
Rücksprache zu halten. Der gehaltene Gesprächspartner kann in dieser Zeit nicht mithören. Anschließend können Sie zu Ihrem vorherigen Gesprächspartner zurückkehren.
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Rückruf bei Besetzt
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Ist ein angerufener Anschluß gerade besetzt, können Sie einen automatischen Rückruf programmieren. Sobald der andere
Teilnehmer sein Gespräch beendet, klingelt das eigene Telefon. Wenn Sie selbst den Hörer abnehmen, wird automatisch die Verbindung hergestellt. Die Vermittlungsstelle und die Anschlüsse bei der Gesprächspartner
müssen diesen Service unterstützen.
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Rufumleitung
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Ankommende Verbindungen können zu einem anderen Anschluß umgeleitet werden. Sofort, nach Zeit, bei Besetzt
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S0-Bus
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Auch ISDN-Bus, ISDN-Mehrgeräteanschluss usw. genannt. Ist ein vom Netzbetreiber bereitgestellter ISDN-Anschluss. An den
S0-Bus können mehrere Endgeräte (z.B. ISDN-Telefone, ISDN-Adapter für Computer usw.) angeschlossen werden.
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